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Wissen durch Sehen


reflexionen

Die Heftreihe ‚reflexionen‘ entstand aufgrund der Überzeugung Sigurd Rompzas, dass eine künstlerische Praxis ohne eine Künstlertheorie nicht zu leisten ist, hat diese Praxis doch sensuelle Erkenntnis (Wissen) zum Ziel. Die Künstlertheorie ist von der Kunsttheorie zu unterscheiden. Erstere ist nach Aristoteles denkende Betrachtung dessen, was der Künstler macht. Kunsttheorie ist Wissenschaft. Als Mitherausgeber der Heftreihe konnte Bernd Philippi gewonnen werden, der als Philosoph „sich als Dolmetscher zwischen den Disziplinen, den Tätigkeitsfeldern jeder Art zu bewähren“ hat. Stand zu Beginn der Heftreihe eine Art Vermittlungstätigkeit zwischen künstlerischem Werk von Sigurd Rompza und den mehr oder weniger kompetenten Betrachtern im Vordergrund, so drängte sich uns – nicht zuletzt aufgrund unserer regelmäßigen Gespräche – die Notwendigkeit auf, die Heftreihe in einen größeren Rahmen einzubetten. Dieser sollte sowohl den aktuellen Kunstdiskurs (in dem immer noch ein mangelnde Bereitschaft zu reflexiver Haltung zu beobachten ist) berücksichtigen als auch damit zusammenhängende philosophische beziehungsweise künstlertheoretische Gundlegungsprobleme thematisieren.
Inzwischen sind erschienen:
reflexionen 1: sigurd rompza, als künstler über kunst schreiben. [2015]
reflexionen 2: sigurd rompza, arbeitsnotizen 2010-2015 [2015]
reflexionen 3: sigurd rompza, thesen zu meiner künstlerischen arbeit; Bernd Philippi, Zeigen - sehen - sagen. Eine philosophische Annäherung an die Seh-Objekte von Sigurd Rompza [2016]
reflexionen 4.1: Ernst-Gerhard Güse, Anders-Sehen; Martina Plümacher, Farbe, Licht und Form. Spielerische Perspektiven-Wechsel in der Rezeption von Kunst [2017]
reflexionen 4.2: Günter Abel: Grenzen des Sagens, Potentiale des Zeigens [2022]
reflexionen 5: Kuno Lorenz, Können in den Künsten und Wissen in den Wissenschaften. Trennendes und Verbindendes [2017]
reflexionen 6: Mit und an Farbe arbeiten - Farben sehen. Sigurd Rompza, Begleitheft zur Ausstellung "Sigurd Rompza - Sehstücke", Saarländische Galerie, Berlin 18.1. bis 2.3.2019 [2019]
reflexionen 7:
Dietfried Gerhardus: Konkrete Kunst als bildnerische Reflexion visueller Anschauung. Thesen mit Blick auf Arbeiten von Sigurd Rompza. Sigurd Rompza: Konzeptionelle versus konzeptuelle Kunst. Aus der künstlerischen Praxis zur künstlerischen Reflexion [2019]
reflexionen 8:
Sigurd Rompza: Sehhandlungen im Spannungsfeld von Alltag und Kunst. Arbeitsnotizen. Begleitheft zur Ausstellung "Ansicht Sachen. Sigurd Rompza. Reliefs und Wandplastiken." Kunstraum Friesenstraße, Hannover [2020]
reflexionen 9: ... einwurzelung im kollektiven visuellen bewusstsein. sigurd rompza und reimer jochims im gespräch [2020]

reflexionen erscheint im Verlag der Galerie mediArt, Luxemburg. www.mediart.lu

Inzwischen sind die Hefte der reflexionen in Buchform erschienen.

reflexionen, Verlag St. Johann Saarlouis, ISBN 978-3-9822314-8-8

 

Theobald Hock
Theobald Hock steht mit seinem im Jahr 1601 erschienen Gedichtband „Schönes Blumenfeld" zwischen dem Meistersang und den großen Dichtern des Barock. Sein Ziel ist eine neue „Deutsche Poeterey". An französischen und italienischen Vorbildern geschult, hat er erkannt, daß regelmäßige Versmaße und saubere Reime gute Gedichte ausmachen, und er postuliert das auch in einem seiner Texte. Vor allem aber versucht er diese Erkenntnis in seinen Gedichten zu verwirklichen. Und wenn er auch nicht immer die später von Martin Opitz eingeführte klare Regelmäßigkeit der Versmaße erreicht, hebt ihn doch seine Verskunst weit über die Meistersinger mit ihren Knittelversen hinaus. Seine Gedichte stellen somit ein bedeutendes Bindeglied in der Entwicklung des deutschsprachigen Verses dar. Theobald Hock ist zwar nie zu dem Ruhm der großen Barockdichter aufgestiegen, aber er ist, trotz der niedrigen Auflage seines Gedichtbandes, auch nie ganz in Vergessenheit geraten. In älteren und neueren Literaturgeschichten wird sein Name genannt, und in den Anthologien zum Barock und Frühbarock ist er fast immer mit wenigstens einem Gedicht vertreten.
Theobald Hock Schönes Blumenfeld ist 2007 im Conte Verlag www.conte-verlag.de erschienen und kann über den Verlag bzw. den Buchhandel bestellt werden.

Bernd Philippi [Hg.], Rabenvögel Raben – Vögel mit Geschichte(n). Sie reichen zurück in biblische und mythologische Zeiten, in denen Raben Weisheit und Fürsorge, aber auch das Böse, die Sünde und das Dämonische symbolisieren. In Kriegs- und Schlachtenschilderungen sind Rabenvögel als Aasfresser (»Galgenvögel«) Symbole des Todes. »Die Zaubertiere aus der alten Zeit« sind in der Gegenwart angekommen und verblüffen als »Schimpansen der Lüfte« Verhaltensforscher durch ihre ausgeprägte Intelligenz.
Eine Rabenanthologie mit wunderschönen Zeichnungen von Catrin Raber. Die Anthologie erscheint in zwei Ausgaben: einer Normalausgabe
(ISBN 978-3-941657-45-8, 14,90 €) und einer Vorzugsausgabe
(ISBN 978-3-941657-46-5, 50,00 €).
Die Vorzugsexemplare enthalten einen Originalholzschnitt von Catrin Raber auf Japanpapier. Sie sind nummeriert und von der Künstlerin signiert.
Rabenvögel ist im April 2013 im Conte Verlag www.conte-verlag.de erschienen und kann über den Verlag bzw. den Buchhandel bestellt werden.

Sascha Boßlet/Bernd Philippi [Hg.], Flattersatz - Zeitung in der Lyrik
Gedicht und Zeitung sind Druck-Sachen und wurden immer wieder für tot erklärt – besonders in neuerer Zeit aufgrund ihrer Konkurrenzsituation zu den Neuen Medien. Seit den ersten gedruckten Nachrichtenblättern fühlten sich sowohl Zeitungsmacher (Verleger, Redakteure, Setzer) als auch Konsumenten (Leser, Autoren) zur lyrischen Bearbeitung angeregt.Die Anthologie versammelt lyrische Texte zum Thema Zeitung, die in drei Gruppen gegliedert sind: „Jetzt abonniere, Publikum!“ – Hauptsache Zeitung. Hier kommen die am Herstellungsprozess Beteiligten zu Wort. Neben Klagen über Zensur stehen Rezepte für ein „besseres Blatt“.
„Im Treppenflur weht die Zeitung auf“ – Nebenbei und hergeweht. Für den Durchschnittsleser ist die Tageszeitung ein Wegwerfartikel. In lyrischen Texten besetzt die Zeitung oft die Nebenrolle.
„In der Zeitung lese ich“ – Anlass zum Gedicht. Den Autoren mit kritischem Blick auf das politische oder gesellschaftliche Geschehen wird die Zeitungsmeldung zum Ausgangspunkt des Schreibens.
ISBN 978-3-941657-13-7, 19,90 €
Flattersatz ist im März 2012 im Conte Verlag Saarbrücken www.conte-verlag.de erschienen und kann über den Buchhandel bzw. den Verlag bestellt werden.

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Bernd Philippi
Kopernikusstraße 23
66333 Völklingen
E-Mail: b-philippi@t-online.de


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